Macht Kunst gesund? Psychiatrie und Kunst…

Macht Kunst gesund? Psychiatrie und Kunst…

Psychiatrie und Kunst

Für Surrealisten und die „Art Brut“ war die Kunst psychisch Kranker eine Quelle der Inspiration. Heute wird ihr Schaffen kunsttherapeutisch genutzt. Ihre Werke sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

/ Schizophrenie

Franz Hartl (1913-2003): „Doppel-Augen-Spiel“, 1943, Bleistift, Tusche, Gouache, 43 × 43 cm

Der Psychiater Helmut Rennert meinte 1962 stolz, eine „Grammatik schizophrener Bildnerei“ beschrieben zu haben. Anhand 34 formaler und 54 inhaltlicher Kriterien beschrieb er vermeintlich typische Eigenschaften. In den Werken der Kranken finde man regelmäßig barock-verschnörkelte Formen („Zuckerbäckerstil“), fratzenhafte Gesichter, Figuren mit mehreren Köpfen, Armen oder Beinen und die andauernde Wiederholung ein und desselben Motivs. Selbst der letzte Winkel des Blattes werde akribisch mit Ornamenten ausgemalt, Text und Bild würden regelmäßig vermischt. Bevorzugt würden magische, religiöse und sexuelle Motive dargestellt.

Weiterlesen – Quelle Frankfurter Allgemeine

Die Kunst

Die Kunst

Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst,[1] Kunst der freien Rede). Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind.[2]

Kunst ist ein menschliches Kultur­produkt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses.[3] Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selbst sein. Ausübende der Kunst im engeren Sinne werden Künstler genannt.

Weiterlesen

Ruler